Der Besuch des Theaters ist immer ein wichtiges Ereignis in unserem Leben. Es ist ein Feiertag für uns. Wir freuen uns über die Möglichkeit, etwas Neues zu sehen und zu hören. Wir freuen uns über das Treffen mit den talentvollen Schauspielern. Wir freuen uns auch über die feierliche Atmosphäre, die im Theater herrscht. Deshalb ist es so wichtig, die Stimmung den anderen Zuschauern nicht zu verderben. Wenn Sie Plätze in der Mitte der Reihe haben, müssen Sie sie rechtzeitig einnehmen, um andere nicht zu zwingen aufzustehen. Wenn Sie es nicht getan haben, sollen Sie sich an die Aufgestandenen mit den Wörtern wenden : Lassen Sie mir bitte durchgehen, danke», wenn Sie durch die Reihe gehen. Dabei muss man von Angesicht zu Angesicht durch die Reihe gehen. Man soll nicht vergessen, dass der junge Mann zuerst in den Zuschauerraum gehen soll, um die Tür zu öffnen und die Dame vorzulassen. Er soll den Sessel auch herunterlassen, damit sie sich setzt, und nur dann darf er sich setzen. Es ist sehr wichtig, auf die Kleidung zu achten. Man soll gut bekleidet sein, aber nicht auffällig. Natürlich, muss man den Hut abnehmen, um die Sicht anderen nicht zu versperren. Während der Aufführung darf man nicht sprechen, keine Süßigkeiten essen und mit dem Papier (Bonbonpapier) nicht rauschen. Es verdirbt die Stimmung anderer Zuschauer. Und natürlich rennt niemand Hals über Kopf in die Garderobe, wenn die Aufführung zu Ende ist und der Vorhang fällt. Echte Fans des Theaters applaudieren den Schauspielern lange, schenken ihnen Blumen und so äußern die Dankbarkeit und die Begeisterung für das erlebte Vergnügen .
Bei dem Anblick von Adventsmärkten, Schokolade und Nüssen in der Adventszeit, ist es heute kaum noch vorstellbar, dass der Advent mal eine Zeit des Fastens und der Buße war. Nachweisbar ist die Adventszeit seit Ende des 4. Jahrhunderts in Gallien und Spanien. Papst Gregor der Große (540 bis 604) legte in dieser Zeit die Zahl der Adventssonntage von sechs auf vier fest.
Die Reduktion auf vier Adventswochen setzte sich erst seit der Jahrtausendwende durch. Liturgisch wurde die Regelung sogar erst mit den tridentinischen Liturgiebüchern unter Papst Pius V. (†1572) verbindlich.
In Mailand beginnt die Adventszeit heute noch bereits am 6. Sonntag vor Weihnachten, der Advent ist dort also sechs Wochen lang.